Nach den überaus positiven Erfahrungen mit den Daimler Trucks, die mit Batterie und Wasserstoff ihren Härtetest souverän bestanden, hat Mercedes jetzt auch den ersten Stadtlinienbus über die Alpen geschickt. Und auch hier hat sich gezeigt: Die Kombination Batterie plus Brennstoffzellen verlängert nicht nur die Reichweite, sondern bewährt sich gerade in anspruchsvollem Gelände und bei extremer Kälte – also Herausforderungen, die sich auch in der Allgäu-Region stellen.
Bei der 360 Kilometer langen Testfahrt ab Neu-Ulm in Richtung Bozen konnten die Ingenieure eine Unmenge an Daten sammeln. Denn es ging ja nicht zuletzt auch um den Energieverbrauch des Antriebs und der Heizung, den Ladestand der Batterien und den Füllstand der Wasserstofftanks. Ganz so groß war die Risikofreude hinsichtlich des Energieverbrauchs dann allerdings doch nicht, weil man vorsichtshalber die Hochvoltbatterien bereits vor Kempten etwas nachgeladen hat – wenn auch nur 55 kWh.
Testfahrzeug, Mercedes-Benz eCitaro G Range Extender mit vollelektrischem Antrieb, NMC 3 Batterie, Brennstoffzelle, Wasserstofftank
Ein besonderer Vorteil des eCitaro zeigte sich dann auch bei den Bremsvorgängen und vor allem, wenn es bergab ging: Dank der Rekuperation werden die vier Motoren an den beiden Antriebsachsen zu leistungsstarken Generatoren. Mit bis zu 285 kW können die Batterien aufgeladen werden und stellen damit jede Schnellladesäule in den Schatten. Mit dieser „Höchstleistung“ von 285 kW ist dann allerdings Schluß, weil die Batterien sonst womöglich überstrapaziert würden.
Dass der „Zwischenstopp“ an der Ladestation vor Kempten letztlich gar nicht nötig war, zeigte sich dann nach der gelungenen Alpenüberquerung in Bozen. 368 Kilometer standen auf dem Display. Doch am meisten freute man sich über diese beiden Anzeigen: Noch 56 Prozent Batterieladung, und – ganz ohne „Zwischenbefüllung“ – Wasserstofftanks, die noch mit 42 Prozent gut gefüllt waren. Entsprechend stolz klingt das dann zurecht in der Presseerklärung von Daimler Buses :
„Der eCitaro fuel cell hat die Herausforderungen dieser Alpenfahrt mit Bravour bestanden. Dank des neuen Energiemanagement arbeitete die Brennstoffzelle selbst auf langen und steilen Steigungen überwiegend im effizientesten Bereich zwischen 20 und 30 kW. Das neue Thermomanagement erwies sich als wichtiger Baustein für die Energieeffizienz, weil es die Abwärme der Brennstoffzelle optimal für die Temperierung des Fahrgastraums einsetzte. Der eCitaro fuel cell hat auf dieser anspruchsvollen Testfahrt unsere Erwartungen an die Reichweite wie auch an die Effizienz des Antriebs und des Brennstoffzellensystems übertroffen.“
Test-Crew
Beim Lesen des Berichtes spürt man so richtig die Begeisterung der jungen Ingenieure für die Technologie und deren Optimierung während der Probefahrt. Deren Chefs – die Senior-Ingenieure – durften vor mehr als 20 Jahren die erste Generation der Daimler Brennstoffzellen-Busse erfahren – mit der gleichen Begeisterung
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